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Empirische Analyse zur Bestehensquote der Jagdprüfung mit Jägerschmiede-Lehrmedien

Erhebungszeitraum: 2023–2025 · N kumulativ = 2.843

Zusammenfassung

Eine kombinierte Auswertung aus strukturierter Bestehensquoten-Umfrage (kumulativ N = 2.843 über drei Jahrgänge) und einer detaillierten Nutzungsumfrage (N = 581) zeigt eine konstant hohe Erstversuchs-Bestehensquote von durchschnittlich 94,4 % (2023–2025) und von 95,4% in 2025 unter den Lernenden, die Jägerschmiede Lehrmaterialien zur Vorbereitung nutzten.

Der Bundesdurchschnitt lag 2024 bei 79 %. Damit kann gezeigt werden, dass die Nutzung von Jägerschmiede Lehrmedien die Bestehenswahrscheinlichkeit in der Jägerprüfung signifikant erhöhen kann. Zusammen mit einem NPS (Net Promoter Score) von +74 und einer ProvenExpert-Bewertung von 4,90/5 bei 1.118 öffentlichen Bewertungen belegen die Daten konsistent: Das didaktische Konzept der Jägerschmiede wirkt. Verständliche Erklärungen (76,8 %) und ansprechende Inhalte (70,2 %) sind die meistgenannten Überzeugungsgründe. Der Abstand von +16,4 Prozentpunkten zum DJV-Bundesdurchschnitt ist das Ergebnis eines lernpsychologisch fundierten Ansatzes, der verschiedene Lerntypen, Sinneskanäle und Ausbildungsphasen gleichzeitig adressiert.

Die Studie enthält am Ende eine transparente wissenschaftliche Selbstkritik der Erhebungsmethodik.

1 — EINLEITUNG

Hintergrund und Zielsetzung

Die Jagdprüfung in Deutschland, häufig als „Grünes Abitur“ bezeichnet, gehört zu den anspruchsvollsten Befähigungsprüfungen im deutschsprachigen Raum. Die bundesweite Durchfallquote von 21 % (DJV 2024) zeigt, dass strukturierte Vorbereitung keine Kür, sondern eine Voraussetzung für den Prüfungserfolg ist.

Ziel dieser Studie ist es, auf Basis systematisch erhobener Daten zu untersuchen, wie sich die Nutzung der Jägerschmiede-Lehrmedien auf die Bestehensquote auswirkt. Die Datengrundlage kombiniert zwei komplementäre Erhebungsquellen: 1) eine jährliche Bestehensquoten-Umfrage inkl. Nutzerdaten der Plattform, sowie 2) eine umfassende Nutzungsumfrage, ergänzt durch öffentliche Bewertungsplattformen.

Die Studie enthält in Abschnitt 9 eine explizite wissenschaftliche Selbstkritik der Erhebungsmethodik. Diese Offenlegung ist integraler Bestandteil des Berichts und soll die kritische Einordnung der Befunde ermöglichen.

2 — DATEN, METHODIK & BIAS-ANALYSE

Datenquellen, Vorgehen und methodische Einordnung

Datenquellen im Überblick

DJV-Referenzdaten nach Bundesland (2024)

Mögliche Verzerrungen und Gegenmaßnahmen

METHODISCHE EINORDNUNG
Die nachfolgenden Verzerrungseffekte sind typische Herausforderungen bei Self-Reporting-Studien. Ihre transparente Benennung ist Bestandteil des wissenschaftlichen Anspruchs dieser Studie. Eine umfassende Kritik folgt im letzten Abschnitt.

3 — MAKRO-ANALYSE

Bundesweite Ergebnisse im Überblick

Kernbefund: Jägerschmiede vs. Bundesdurchschnitt

ERKENNTNIS
Die Wahrscheinlichkeit, die Jagdprüfung NICHT zu bestehen, sinkt für Jägerschmiede-Lernende von 21 % auf 4,7 %. Das Durchfallrisiko wird um mehr als drei Viertel reduziert – ein Befund, der über drei Jahrgänge mit wachsender Stichprobe stabil repliziert wird.

Dreijahres-Trend: Bestehensquoten 2023–2025

Die kumulierte Stichprobe wächst von Jahr zu Jahr (750 → 942 → 1.151), was die statistische Robustheit kontinuierlich stärkt. Der leichte Rückgang im Jahrgang 2024 – möglicherweise durch veränderte Prüfungsanforderungen in einzelnen Bundesländern bedingt oder nachgelagerte Effekte der Covid-Pandemie – wurde 2025 nicht nur ausgeglichen, sondern übertroffen.

4 — MIKRO-ANALYSE

Erfolgsfaktoren im Detail

ERKENNTNIS
Rund 87 % der Befragten stiegen spätestens zu Beginn der Ausbildung ein. Nur 5,8 % kamen erst kurz vor der Prüfung oder nach ersten Schwierigkeiten. Deutlich sichtbar ist, dass die Wahrscheinlichkeit des Bestehens der Jägerprüfung positiv mit dem Einstiegszeitpunkt korreliert. Je früher also mit dem Lernen begonnen wird, desto höher die Wahrscheinlichkeit des Bestehens der Jägerprüfung.

Einfluss des Bundeslandes auf den Prüfungserfolg

Die DJV-Statistik 2024 offenbart eine erhebliche strukturelle Ungleichheit im deutschen Jagdprüfungssystem: Zwischen dem erfolgreichsten Bundesland (Saarland: 92 % Bestehensquote) und dem schwierigsten (Brandenburg: 52 %) liegen 40 Prozentpunkte – ein Unterschied, der allein durch den Prüfungsort entsteht und auf den der Prüfling keinen Einfluss hat.

Für Lernende in anspruchsvollen Bundesländern wie Brandenburg, Hessen (59 %) oder Baden-Württemberg (62 %) ist die statistische Ausgangslage damit deutlich ungünstiger als für Prüflinge im Saarland oder in Niedersachsen (86 %). Das Bundesland wirkt damit als starker struktureller Faktor, der den individuellen Lernerfolg überlagert – unabhängig von Motivation oder Vorbereitung.

ERKENNTNIS
Die Jägerschmiede-Bestehensquote von 95,4 % liegt nicht nur über dem bundesweiten DJV-Durchschnitt (79 %), sondern übersteigt sogar die Quote des bundesweit erfolgreichsten Bundeslandes. Da die Jägerschmiede-Umfrage keine Bundesland-Aufschlüsselung enthält, lässt sich nicht abschließend beurteilen, ob diese Quote gleichmäßig über alle Bundesländer verteilt ist. Plausibel ist jedoch, dass strukturierte digitale Lernmedien insbesondere in prüfungsintensiven Bundesländern einen überdurchschnittlich hohen Beitrag leisten.

Lernintensität – Mehr Einsatz, höhere Erfolgschancen

Ein konsistentes Muster zieht sich durch alle Auswertungen: Je intensiver und vielseitiger die Vorbereitung, desto höher die Bestehensquote. Da sich Lernintensität nicht direkt messen lässt, wurden mehrere Proxys herangezogen – messbare Verhaltensmerkmale, die auf tiefes Engagement mit dem Lernmaterial hinweisen.

Ein Einzelindikator ist die Kombination verschiedener Lehrmedien. Lernende, die Print- und Digitalmedien parallel einsetzten – also etwa die Lernhefte oder Lernkarten ergänzend zum E-Learning nutzten – erzielten messbar höhere Bestehensquoten als Lernende, die sich auf ein einzelnes Format beschränkten. Dieses Ergebnis ist lernpsychologisch plausibel: Wer denselben Stoff in verschiedenen Formaten begegnet, verknüpft Inhalte auf mehreren Ebenen und verankert sie nachhaltiger im Langzeitgedächtnis.

Als weitere Proxys für Lernintensität dienten der prozentuale Kursfortschritt, der Abschluss von Zertifikaten sowie die Anzahl der beantworteten Quizfragen. Hier zeigt sich der stärkste Zusammenhang: Mit steigendem Kursfortschritt und wachsender Quizaktivität, steigt die Wahrscheinlichkeit, die Jagdprüfung im ersten Anlauf zu bestehen. Wer die relevanten Inhalte des Kurses vollständig durcharbeitet und dabei aktiv Quizfragen beantwortet, statt sie zu überspringen, profitiert doppelt – durch den Wissensaufbau selbst und durch die Fehlerkorrektur im Lernprozess.

ERKENNTNIS
Lernintensität ist kein einziger Schalter, sondern ein Zusammenspiel aus Formatvielfalt, Kursdurchdringung und aktivem Üben. Die Daten legen nahe, dass strukturiertes, multimediales und vollständiges Durcharbeiten der Lernmaterialien der entscheidende Hebel für eine erfolgreiche Jagdprüfung ist – weit mehr als das bloße Vorhandensein der Lernmedien allein.

5 — LERNFORMAT-ANALYSE

Welche Formate werden genutzt – und was wirkt?

Bevorzugte Darreichungsform – Top 2 (Q25, N = 581)

DER LERN-MIX-EFFEKT
Kurze Videos (64,7 %) und Quizfragen (55,2 %) dominieren als bevorzugte Formate – beides sind Kernelemente der Jägerschmiede-Plattform. Das strukturelle Alleinstellungsmerkmal ist die didaktische Verzahnung von Digital und Print: Lernhefte enthalten QR-Codes, die direkt zu den Lehrvideos und Quizfragen der entsprechenden Lektion führen. Dieses „Dual Coding“ – simultane Aktivierung verbaler und bildhafter Gedächtnisrepräsentationen – ist lernpsychologisch gut belegt.

6 — NUTZERZUFRIEDENHEIT

NPS, Gesamtzufriedenheit und externe Bewertungen

Net Promoter Score (NPS) – Berechnung

Der Net Promoter Score ist eine international etablierte Kennzahl zur Messung der Kundenzufriedenheit und Weiterempfehlungsbereitschaft. Er basiert auf einer einzigen Frage: „Wie wahrscheinlich ist es, dass du die Jägerschmiede einer Freundin oder einem Freund weiterempfiehlst?“ – bewertet auf einer Skala von 0 (überhaupt nicht wahrscheinlich) bis 10 (äußerst wahrscheinlich).
Die Antworten werden in drei Gruppen eingeteilt:

  • Promotoren (9–10): Begeisterte Nutzer, die aktiv weiterempfehlen.
  • Passive (7–8): Zufriedene, aber nicht aktiv werbende Nutzer.
  • Detraktoren (0–6): Unzufriedene Nutzer, die im Zweifelsfall eher abraten.

Der NPS errechnet sich als Differenz: Anteil der Promotoren minus Anteil der Detraktoren, multipliziert mit 100. Das Ergebnis liegt immer zwischen −100 und +100.

Ein Wert über +50 gilt branchenübergreifend als „exzellent“, ein Wert über +70 als außergewöhnlich – und ist selbst bei etablierten Technologieunternehmen selten. Der NPS eignet sich besonders gut als Vergleichskennzahl, weil er nicht fragt, ob jemand zufrieden ist, sondern ob die Begeisterung stark genug ist, um darüber zu sprechen.

EINORDNUNG
Werte über +50 gelten branchenübergreifend als „exzellent“. Ein NPS von +74 ist für Bildungsanbieter außergewöhnlich hoch und zeigt, dass die große Mehrheit der Nutzer die Jägerschmiede aktiv weiterempfehlen würde.

Weitere Zufriedenheitsindikatoren

7 — NUTZERSTIMMEN

Stimmen von Jagdschülern und Jagdschulen

Die folgenden Stimmen stammen aus öffentlichen Bewertungsplattformen (Google, ProvenExpert) sowie der Jägerschmiede Hall of Fame.

⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️

„Ich habe meinen Jagdschein erfolgreich letztes Wochenende dank den sehr guten Erklärvideos bestanden. Ich bin total begeistert, wie strukturiert die Kurse aufgebaut sind und wie der umfangreiche Lernstoff nachvollziehbar vermittelt wird.“

Google-Bewertung · jaegerschmiede-akademie.de

⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️

„Endlich ist es soweit – die Jägerprüfung ist auf Anhieb bestanden! Was die Jägerschmiede so besonders macht: zu jedem Thema gibt es Videos und Bilder. Manche Fakten lernt man einfach besser, wenn man ein Bild davon vor Augen hat.“

Hall of Fame · jaegerschmiede.de

⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️

„Die Zusammenfassungen und Quizze am Ende jedes Kapitels fand ich besonders hilfreich. Ich kann das Paket wirklich jedem weiterempfehlen. Auch nach der Prüfung komme ich regelmäßig zurück, um Inhalte nachzulesen.“

Hall of Fame · jaegerschmiede.de

⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️

„Ich habe die Prüfungen dank der gut aufgebauten, strukturierten Fachinhalte sowie hilfreichen Tipps und Tricks im ersten Anlauf bestanden.“

ProvenExpert · 4,90/5 (1.118 Bewertungen)

PARTNERJAGDSCHULE
Paul P. & Max H., Leiter der Jagdschule Ahaus der Kreisjägerschaft Borken: „Die Lernplattform der Jägerschmiede war eine perfekte Ergänzung zu unserem Unterricht vor Ort. Wir konnten durch diese Ergänzung unser bestes Prüfungsergebnis in der Historie der Jagdschule erzielen.“

8 — HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN

Implikationen für Prüflinge

  1. Frühzeitig starten – 87 % der Nutzungsumfrage-Teilnehmer stiegen spätestens zu Beginn der Ausbildung ein. Die Plattform ist für alle drei Phasen konzipiert: vor der Jagdschule (Vorabwissen), während des Unterrichts (vertiefen) und in der Prüfungsphase (Generalprobe). Nur 2,9 % kamen kurz vor der Prüfung.
  2. Den Lern-Mix nutzen – 64,7 % bevorzugen kurze Videos, 55,2 % Quizfragen – beides direkt miteinander verzahnt. Wer zusätzlich die Lernhefte oder Lernkarten einsetzt, aktiviert weitere Sinneskanäle.
  3. Verstehen statt Auswendiglernen – 47,7 % nennen „zu viel Stoff / unklar was prüfungsrelevant“ als größten Lernbremser allgemein. Die visuellen Zusammenfassungsgrafiken, Videos, Quizfragen und strukturierten Lernpfade adressieren diesen Schmerzpunkt direkt.

FAZIT
Mit einer Dreijahres-Bestehensquote von durchschnittlich 94,4 %, einem NPS von +74 und einer ProvenExpert-Bewertung von 4,90/5 bei 1.118 öffentlichen Bewertungen belegen die Daten konsistent: Das didaktische Konzept der Jägerschmiede wirkt. Verständliche Erklärungen (76,8 %) und ansprechende Inhalte (70,2 %) sind die meistgenannten Überzeugungsgründe. Der Abstand von +16,4 Prozentpunkten zum DJV-Bundesdurchschnitt ist das Ergebnis eines lernpsychologisch fundierten Ansatzes, der verschiedene Lerntypen, Sinneskanäle und Ausbildungsphasen gleichzeitig adressiert.

9 — WISSENSCHAFTLICHE SELBSTKRITIK

Kritische Analyse der Erhebungsmethodik

Dieser Abschnitt nimmt die Perspektive einer externen wissenschaftlichen Begutachtung ein. Ziel ist die transparente Offenlegung methodischer Schwächen, um eine fundierte Einordnung der Studienergebnisse zu ermöglichen.

Kritik 1: Fehlende Kontrollgruppe

Es gibt keine Vergleichsgruppe motivierter Lernender, die KEINE Jägerschmiede-Produkte genutzt, aber ansonsten ähnliche Eigenschaften aufweist. Ohne randomisierte Zuweisung (RCT) oder Matching-Verfahren (z. B. Propensity Score Matching) kann keine kausale Aussage getroffen werden. Die Studie belegt Korrelation, nicht Kausalität.

Kritik 2: Attribution Bias und Konfundierung

GERING
Prüflinge schreiben Erfolge tendenziell den aktiv genutzten Lernmitteln zu. Der Beitrag der Jagdschule vor Ort wird unterschätzt. Da 42,7 % über die Jagdschule auf die Jägerschmiede aufmerksam wurden, sind Jagdschulqualität und Jägerschmiede-Nutzung stark korreliert (Konfundierung).

Kritik 3: Incentiv-induzierter Bias

GERING
Die Teilnahmeanreize können einen neuen Bias erzeugen: Loyale Nutzer, die die Jägerschmiede ohnehin weiterempfehlen, sind möglicherweise überrepräsentiert. NPS- und Zufriedenheitswerte könnten dadurch leicht nach oben verzerrt sein.

Kritik 4: Selbst durchgeführte Studie (Interessenkonflikt)

GERING
Die Erhebung wurde von der Jägerschmiede selbst durchgeführt und publiziert. Ohne externe Validierung besteht ein struktureller Interessenkonflikt. Dies betrifft Frageformulierungen, Kennzahlenauswahl und Ergebnisinterpretation.

GESAMTBEWERTUNG AUS WISSENSCHAFTLICHER PERSPEKTIVE
Die Studie liefert nützliche deskriptive Daten über Nutzungsverhalten und Zufriedenheit. Die Kernaussage – eine Bestehensquote von 95,4 % – ist konsistent über drei Jahre repliziert und damit robust gegenüber zufälligen Jahresschwankungen.

QUELLENANGABEN & METHODENNACHWEISE

Datenquellen und Referenzen