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Aufbrechen

Das Eröffnen der Bauch- und Brusthöhle beim Schalenwild (sowie Murmeltier, Trutwild, Trapp- und Auerhahn) und das Entnehmen der inneren Organe (Gescheide und Geräusch).

Abbildung: Jägerin beim Aufbrechen eines Stückes Rehwild im hängenden Zustand.

Abbildung: Jägerin beim Aufbrechen eines Stückes Rehwild im hängenden Zustand.

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Fragen:
Was versteht man unter Aufbrechen?
a) das Auseinanderziehen des Äsers in der Totenstarre
b) das Öffnen der Bauchhöhle beim Schalenwild und das Entfernen der inneren Organe
c) nur das Durchtrennen der Schlossnaht mit anschließendem Aufbrechen des Beckenknochens
Sie entdecken beim Aufbrechen eines starken Rehs im Bereich der Bauchhöhlenorgane, z. B. am Pansen vereinzelt (2 – 3) flüssigkeitsgefüllte Blasen. Was unternehmen Sie?
a) die Blasen sind unbedenklich, deshalb kommt der Aufbruch an einen Luderplatz
b) Sie veranlassen unbedingt eine Amtliche Fleischuntersuchung wegen Finnenbefall
c) Sie entfernen alle Blasen sorgfältig, verbrennen diese, eine Amtliche Fleischuntersuchung ist nicht erforderlich
Wie ist erlegtes Schalenwild nach dem Aufbrechen zu behandeln?
a) sofort einzufrieren
b) kühl und luftig aufhängen
c) erst nach dem Lösen der Totenstarre zu kühlen
Womit ist die mit Panseninhalt verschmutzte Bauchhöhle nach dem Aufbrechen zu reinigen?
a) mit Gras
b) mit sauberem Trinkwasser
c) mit Teichwasser
Haben Art und Dauer des Transportes eines erlegten Stückes Wild nach dem sachgerechten Aufbrechen noch Einfluss auf die hygienische Beschaffenheit des Wildbrets?
a) nein, weil das Stück aufgebrochen ist
b) keinen, solange es beim Transport nicht beschmutzt wird
c) ja, weil die Gefahr der stickigen Reifung besteht

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